Erntedankbar abc

Ein abc von allem, was mich gerade erntedankbar macht.

Anker haben.

Bücher. Einfach so, weil es sie gibt. Aber besonders alle, die ich schon lesen durfte, und die noch darauf warten. Ein bisschen auch die, an denen ich in diesem Jahr mitschreiben durfte/darf.

Corona langsam aber sicher so wirklich loswerden. So an sich für die ganze Welt. Und persönlich: dass aus Long-COVID endlich NO-COVID wird.

Decken. Zum Drunter-Kuscheln mit Lieblingsbuch oder Lieblingsmenschen. Gern auch beides zusammen.

Einfach am Meer sitzen und in die Weite schauen.

Freund:innen, Wegbleiter:innen und Menschen die an mich glauben.

Gedichte und Geschichten. Wortkunstwerke, die unter die Haut gehen und Stellen erreichen, an die simple Fakten gar nicht rankommen. Und unser Garten.

Hoffnungen, die mich und andere tragen. Aller unsäglichen Ereignisse auf unserer Welt und in meinem Leben zum Trotz.

Italienisches Essen, mit gutem Wein, Dolci vom Feinsten – gemeinsam mit netten Menschen genossen.

Journalist werden. Die per Spedition gelieferten Skript-Türme werfen im wahrsten Sinne des Worte ihre Schatten schon voraus.

Kaffee. Betörender Duft, fast Lieblingsgeschmack und Fokus-Power-Wirkung. Wasser des Lebens.

Langsam aber sicher der werden, der ich gern wäre.

Menschen meiner Familie. Die Weggefährtin, die durchnummerierten Söhne, Mamas, Opas, Schwipp-Tanten und Schwägerleute. Alle, die noch hier sind – und besonders die, die dieses Jahr vorausgegangen sind.

Noch viel mehr lernen dürfen … immer wieder. Weils einfach so viele spannende Dinge zu Entdecken und Wissen gibt.

Ordentlich lachen. Mit und ohne Grund. Weils gut tut. Notfalls über mich selbst ;.)

Pflaumenkuchen. Mit Sahne. Und Kaffee natürlich.

Quatsch, Spinnereien, Abenteuer, Verrücktheiten – mit Freund:innen, Kolleg:innen, Student:innen … und vor allem mit meinen Jungs

Richtig viel Bacon. Passt eigentlich zu jedem Essen. Macht auch nahezu jedes Essen leckerer.

Sehr viele Jas spüren. Zu mir wie ich bin und wer ich werde, unserer chaotischen Familie und unserer Begeisterung füreinander selbst in schwersten Zeiten. Zu Gott und der großen Freiheit des Glaubens, verrückten Ideen und Fehlern. Und überhaupt: Zum Leben. Und zum Leben genießen.

Träume haben. Von einer liebevollen Welt, einer erstrebenswerten Zukunft, vielen tollen Erlebnissen mit Gott und Menschen, heilenden Umarmungen, und vom nächsten Mal Tiramisu selber machen und einfach nur genießen.

Urlaubserinnerungen weihnachtlicher Art. Räucherkerzen, die wir im Sommerurlaub eigenhändig hergestellt haben, harren auf den Advent, um (hoffentlich) guten Duft und Erinnerungen an sommerliche Familienerlebnisse zum verströmen.

Verbindung spüren. Zu mir. Zur Welt. Zu anderen. Und zu Gott. Teil sein von Leben und Liebe.

Wunder. Große und kleine. All zu menschliche und göttliche erst recht. Und die Vorfreude darauf.

X-mal vergeben. Anderen. Mir. Und Vergebung geschenkt bekommen.

Yeahs. Und Begeisterung an sich.

Ziemlich viele Dinge lesen, für die ich erntedankbar sein kann und sicher sein, dass die Liste noch lange nicht enden muss … oh – und Zeltlager.

Welche Ernte fährst du ein?

  • Was ist gewachsen und geworden?
  • Was weckst du ein für Herbst und Winter?
  • Was lässt dich erntedankbar sein?
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