Blogparade: Familienhorror Corona – was ich aus der Pandemie-Zeit für mich gelernt habe

Anfang 2020. Ich bin als Aussteller bei einem großen Kongress dabei. Während einer Plenumsveranstaltung stehen wir mit Mitarbeiter:innen anderer Messestände in lustiger Runde zusammen. Da kommen auf einmal hunderte Menschen aus der Kongresshalle geströmt – alle Richtung Ausgang. Ist das Programm etwa schon vorbei? Wir fragen jemanden aus der Menschenmasse, was denn los sei. „Jemand aus der Kongressleitung hat sich mit Corona infiziert. Der Kongress wird abgebrochen.“ In dem Moment halte ich das für einen schlechten Scherz.

Aber weit gefehlt. Was dann kam, hätte jedem Katastrophenfilm im Kino Konkurrenz machen können. Besonders Familien hat dieses mini-kleine Virus mit all den Belastungen, Herausforderungen und Unsicherheiten an den Rand der Belastungsgrenze gebracht. Manche auch darüber hinaus. Homeoffice, Social-Distancing, Impfgegner, Home-Schooling, Teststrategie, Teil-Lockdown, Quarantäne, Maskenpflicht … und dann auch noch die ganzen Wellen. Familienhorror Corona.

Mittlerweile hatten wir in unserer Familie alle mal Corona. Teilweise mehrfach. Einmal mit Krankenhaus-Aufenthalt, einmal mit Long-COVID-Symptomen.

Aber Familien sind wichtig. Enorm wichtig sogar. Für die Gesellschaft, aber vor allem für die Menschen, die gemeinsam Familie sind. Wir brauchen einander. Um miteinander Leben teilen zu können, zu wachsen, zu lachen, zu streiten, Abenteuer zu erleben und Liebe zu leben.

Grund genug, der Frage nachzugehen: Wie haben Familien die Corona-Zeit erlebt und was hast du daraus für dich und deine Familie mitgenommen?

Dazu starte ich hiermit eine Blogparade. Ich freue mich sehr, wenn du mitmachst und deine Geschichten, Erfahrungen und besten Learnings für Familien teilst.

Was ist eigentlich eine Blogparade?

Bei einer Blogparade schreiben verschiedene Blogger:innen über ein Thema. Jede und jeder auf seinem eigenen Blog aus seinem eigenen Blickwinkel. Alle Blogartikel, die im Rahmen der Blogparade veröffentlicht werden, werden gesammelt und verlinkt. So entsteht eine bunte Mischung von Geschichten, Erlebnissen, Erfahrungen und Tipps zum Thema.

Meine Geschichten, Erfahrungen und Learnings findest du hier:

So kannst du mitmachen

  1. Du schreibst bis spätestens 07.11.2022 einen Blogartikel zum Thema.
  2. Du erwähnst in deinem Blogartikel meine Blogparade und verlinkst in deiner Einleitung auf diesen Artikel hier.
  3. Danach schreibst du einen Kommentar unter diesen Artikel hier und verlinkst dabei deinen Blogartikel. 
  4. Optional: Wenn du deinen Blogartikel auf Social Media teilst, nutzt dabei bitte den Hashtag #familienhorrorcorona.

Wenn die Blogparade zu Ende ist, schreibe ich einen zusammenfassenden Blogartikel mit den besten Tipps und schönsten Geschichten – und verlinke die jeweiligen Autor:innen darin.

Mögliche Leitfragen für deinen Blogartikel

  • Was hat euch geholfen, durch Quarantäne und Lockdown zu kommen? Was hat euch Hoffnung gemacht?
  • Wie habt ihr die Herausforderungen von Home-Schooling und Homeoffice gemeistert?
  • Welche schönen Erlebnisse hat die Pandemie-Zeit geschaffen?
  • Welche Erlebnisse haben euch Eltern besonders herausgefordert oder geärgert?
  • Was war für die Kinder am schwersten und wie haben sich die Herausforderung gemeistert?
  • Was war der absolute Familienhorror Corona? Und was war richtig gut?
  • Was ist verloren gegangen, was hat euch gefehlt? Und was habt ihr vielleicht auch neu für euch entdeckt?
  • Was wünscht ihr euch von Politik, Gesellschaft und Kirche?
  • Welche Lehren ziehst du aus dieser Zeit für dich? Welche Tipps kannst du für den Umgang mit Krisen weitergeben?

Ich bin auf deine Erfahrungen und Geschichten gespannt und freue mich von deinen Tipps zu lesen und zu lernen.

Hast du noch Fragen rund um die Blogparade? Dann melde dich gern bei mir.

Viele Grüße mit dem Leitspruch für einen möglichst coronafreien Herbst und Winter: Negativ ist das neue Positiv!
Heiko

8 Kommentare

    1. Hey Alexandra,
      vielen Dank für deinen Bericht … und die hilfreichen Tipps am Ende. Rausgehen und den Wald genießen – das hat bei uns auch echt Wunder gewirkt.
      Gruß
      Heiko

  1. Lieber Heiko,
    danke für die Einladung zu deiner Blogparade!

    Die Zeit mit Corona und den sie begleitenden politischen Maßnahmen empfand ich als Herausforderung. Mehr noch als die gesundheitliche Bedrohung beschäftigten mich die gesellschaftlichen Umwälzungen, die die Pandemie mit sich brachte. Jetzt, 2 1/2 Jahre nach Beginn, läuft vieles wieder wie davor.

    Warum ich selbst gedanklich und gefühlsmäßig nicht einfach „zurück auf Start“ gehen kann, schreibe ich hier: https://mutter-und-sohn.blog/2022/11/05/blogparade-familienhorrorcorona/.

    Danke für den Denkanstoß und das Sammeln der Beiträge!
    Herzlichen Gruß, Sarah

    1. Hallo Sarah – danke für den spannenden Einblick in Dein und Euer Erleben.
      Ganz wunderbar, dass trotz vorhandenem #familienhorrorcorona auch ganz viel #familienchancecorona da war und ist. Genau diese Perspektive ist bei allem Horror immens wichtig – auch mit Blick auf den kommenden dritten Corona-Winter. Danke für Deine Ermutigung.
      Deinen Wunsch, dass die Möglichkeiten für Chancen mitten in und aus der Krise noch viel gerechter verteilt werden müssten, schließe ich mich aus ganzem Herzen an! Da haben wir als Gesellschaft und seitens der Politik so wahnsinnig viel Luft nach oben … das ist so (vor allem nach der langen Zeit) absolut nicht tragbar.
      Gruß, Heiko

    1. Hallo Wiebke,
      vielen Dank für den Einblick in „Eure Coronazeit“.
      Wie cool, dass der Horror, den ihr erlebt habt, für Dich zu einem positiven Veränderungsmoment geworden ist. Das würd eich mir für viel mehr Menschen und Familien wünschen.
      Dass die Belastungen für Familien und besonders Kinder bleiben, ist so wahr wie traurig … da ist noch viel zu tun. Politisch, gesellschaftlich etc.
      Viele Grüße
      Heiko

    1. Hallo Maria und vielen Dank für deinen Beitrag! Du bist die Erste – Jippie!
      Du beschreibst einen völlig unnormalen Tag, und doch oft Corona-Alltag. Ich kann das sehr gut nachfühlen, was du da schreibst. Wie oft haben wir das selbst so oder ähnlich erlebt.
      Wie gut ist es da beides wahrzunehmen: Wie sehr das Familien herausfordert, oft überfordert. Wie sehr das Erzieher:innen, Lehrer:innen etc. herausfordert, oft überfordert.
      Gnädig miteinander umgehen … einander zugestehen, wie überfordert wir alle miteinander sind. Und einander stützen – damit alle durch diese Krise kommen, ohne durchzudrehen.

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